Die Klein-Drehmaschine

the small lathe

Weil ich jetzt die anderen Drehmaschinen bzw. Uhrmacherdrehstühle habe, ist diese kleine Maschine die meiste Zeit für das sog. Schlagzahnfräsen eingerichtet:

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 Einige andere Anwendungen zeigen die folgenden Fotos: / Englischer Text

Die Maschine eingerichtet für das Sägen von dünnen Holzleisten. Den Präzisions-Sägetisch habe ich aus Alu selbst gebaut. Das Stellrad unten dient der exakten (nach Zehntel-Skala!) Höheneinstellung. Die Höheneinstellung geschieht über eine Schwalbenschwanz-Führung (vgl. dazu meinen Beitrag "Maschinensupporte im Eigenbau" im Heft 1/2001 von "Maschinen im Modellbau"). Die beiden durch drei Zahnräder gekuppelten Spindeln schieben den Parallel-Anschlag exakt in Richtung der hartmetall-bestückten Kreissäge, die auf einem Sägedorn der Arbeitsspindel gespannt ist. Das Gewinde ist M6, welches eine Steigung von genau 1 mm hat! Somit kann man durch eine kleine Skalenscheibe mit 10er-Teilung am rechten Zahnrad die Zustellung auf 1/10 mm genau ausführen! Mit der Säge-Vorrichtung konnte ich schon Holzleisten 0,3 x 0,3 mm sägen!

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Der Höhensupport des Sägetischs im Detail. Der Messingstein (und ein zweiter weiter hinten) dient der genauen Lagebestimmung der Vorrichtung auf dem Maschinentisch. Die Supportspindel hat M6-Gewinde (exakt 1 mm Steigung). Daher hat das Einstellrad rundum eine 10er-Teilung. Fast alle Teile sind aus Alu gefertigt, das genügt für den Zweck.

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In der Arbeitsspindel ist ein Dorn mit einem plangedrehten Teller aufgenommen. An der Planfläche klebt eine runde Scheibe Schmirgelleinen. Weil der Rechte Winkel Tischfläche zu Tellerstirn genau stimmt, kann man an Modellteilen sehr genaue Rechte Winkel anschleifen.

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Der Eigenbau-Setzstock für die Klein-Drehmaschine. Der Ring ist für das Einlegen der Welle geteilt. Wie man einen solchen Setzstock baut, wird u.a. in meinem neuen Buch "Kleindrehmaschine im Eigenbau" beschrieben.

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Auf dem Maschinenbett ist die Feilvorrichtung aufgebaut. Die beiden Rollen sind aus Silberstahl und gehärtet; der Rollenträger kontrolliert in der Höhe verstellbar. Zusammen mit der Teilmöglichkeit an der hinteren Planfläche der Riemenscheibe wird es nun möglich z.B. an Modellteile winzige Vier- oder Sechskantköpfe mit Nadelfeilen anzufeilen. Auch diese Vorrichtung wird in meinem Buch "Kleindrehmaschine im Eigenbau" genau beschrieben.

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Den Zangensatz habe ich eigentlich für meinen Boley-Drehstuhl angefertigt. Die Zangen passen jedoch auch in die Arbeitsspindel und die Reitstock-Pinole der Klein-Drehmaschine, Universalität ist Trumpf! Wie man solche Spannzangen aus Silberstahl selbst herstellt, wird immer wieder in meinen Büchern ausführlich beschrieben.

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